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Perseveranz und Schulterschluss

"Es wird der Satz erlaubt sein, dass jedes Fehlurteil, auch wenn der eigentliche Fehler später liegt, mit dem im Vorverfahren gelegten Grund verbunden ist". (Peters, Fehlerquellen im Strafprozess, Bd. 2, S. 212.)

"Es wird der Satz erlaubt sein, dass jedes Fehlurteil, auch wenn der eigentliche Fehler später liegt, mit dem im Vorverfahren gelegten Grund verbunden ist"
(Peters, Fehlerquellen im Strafprozess, Bd. 2, S. 212.

Dieser Satz ist zutreffend. Fehler im Ermittlungsverfahren lassen sich später nicht mehr beseitigen. Insbesondere besteht die sehr ernst zu nehmende Gefahr, dass die vom Ermittler gehegten Tat- und Täterhypothesen massiv Eingang finden. Denn die Zeugenaussage ist ein Produkt aus der Interaktion mit dem Vernehmenden. Seine Annahme vom Tatgeschehen begründet aber die Gefahr, in einer bestimmten Weise zu fragen, so dass auch bestimmte Ergebnisse herauskommen. Bei Gericht macht sich der Effekt bemerkbar, dass der Einschätzung der Polizei und Staatsanwaltschaft gefolgt wird (Schulterschluss). Aus diesem Grund sind die Würfel für die Hauptverhandlung nicht selten bereits vor ihrem Beginn gefallen. Das treibt die Verteidiger in eine Verfahrenserledigung durch Absprache über Kompromisse. Erschwerend kommt hinzu, dass der Zeugenschutz immer weiter ausgeprägt worden ist. Eine Verteidigung durch "Demontage" der Belastungsaussage wird damit immer schwerer.

Folgendes vereinfachtes Beispiel soll das Problem in einfachen Worten veranschaulichen. Frau A streitet sich regelmäßig mit ihrem Ehemann. Denn der Ehemann liebt sie nicht und hat eine Affaire mit einer anderen Frau. Eines Abends ist sie so wütend über ihn, weil er zudem weder im Haushalt hilft noch sonst nett zu ihr ist, und ruft die Polizei. Sie schildert weinend, sie möchte ihren Mann anzeigen. Der Polizeibeamte schaut den südländischen Mann an, schaut die weinende deutsche Frau an und fragt "Er hat sie geschlagen, richtig? Wo genau und wie hat er sie geschlagen?" Die Frau nickt und sagt, Einzelheiten möchte sie nicht nennen. (Weil es ja auch keine Einzelheiten gibt). Der Polizeibeamte schreibt noch seinen persönlichen Eindruck in die Akte, die Frau wirkte sehr ängstlich und eingeschüchtert auf ihn. Zudem spricht sie eine Wegweisung aus. Kommt es später zur Anklage, so ist das Gericht bereits davon überzeugt, dass hier eine Körperverletzung stattgefunden hat.

Dieses Beispiel zeigt, dass es sehr wichtig ist, im Ermittlungsverfahren aktiv tätig zu sein. Die Aufgabe des Strafverteidigers ist es, bereits in diesem Verfahrensstadium notwendige Informationen zu sammeln und aktenkundig zu machen. Zudem sollte frühzeitig Kontakt mit der Staatsanwaltschaft aufgenommen werden und ein falscher Sachverhalt richtig gestellt werden. Nur so hat man eine annähernde Chance, auf einen falschen Verfahrensgang durch eine Vorwegannahme falscher Tatsachen Einfluss zu nehmen.

Wissenswertes

Häufig bietet sich im Ermittlungsverfahren die Möglichkeit und die Notwendigkeit, einen Sachverständigen einzuschalten. Wenn es der Polizei oder der Staatsanwaltschaft an hinreichender Sachkunde fehlt um eine erhebliche Beweisfrage zu klären, beauftragt sie hierzu einen Sachverständigen.

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Auch schon während des Vorverfahrens kann der Verteidiger bestellt werden. Die Bestellung erfolgt auf Antrag der Staatsanwaltschaft, wenn nach ihrer Auffassung in dem gerichtlichen Verfahren die Mitwirkung eines Verteidigers notwendig sein wird.

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Zahlreiche Personen in Hamburg, die eine Vorladung von der Polizei erhalten, geben bei Google ein "Strafverteidiger Hamburg". Nicht selten werden sie von den Suchergebnissen getäuscht.

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"Es wird der Satz erlaubt sein, dass jedes Fehlurteil, auch wenn der eigentliche Fehler später liegt, mit dem im Vorverfahren gelegten Grund verbunden ist". (Peters, Fehlerquellen im Strafprozess, Bd. 2, S. 212.)

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Auf dem Kongress der CDU/CSU Bundestagsfraktion zur Ausrichtung der zukünftigen Innen- und Rechtspolitik warfen Vertreter von Union und dem Deutschen Richterbund den Rechtsanwälten vor, das Strafverfahren durch das ausufernde Stellen von Beweis- und Befangenheitsanträgen bewusst und absichtlich zu verschleppen.

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In Hamburg gibt es zahlreiche Rechtsanwälte für das Strafrecht. Die Anwaltssuche können Sie z.B. über google oder über Anwaltssuchdienste vornehmen. Als Stichworte eignen sich: Fachanwalt für das Strafrecht, Strafverteidiger, Anwalt für Strafrecht Hamburg und Hamburg Strafrecht Anwalt.

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Die Nebenklage bietet dem Opfer die Möglichkeit, sich dem Strafverfahren gegen den potentiellen Täter der Staatsanwaltschaft anzuschließen.

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Die Kommunikation im Strafrecht ist für den Anwalt von wesentlicher Bedeutung. Das gilt nicht nur für den Strafverteidiger aus Hamburg, sondern natürlich bundesweit für alle Strafverteidiger. Jede Kanzlei im Strafrecht sollte sich einmal diesem Thema widmen.

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Die Verteidigung bei Kapitalstrafsachen erfordert besondere Vorsicht, Sachkenntnis und Umsicht durch den Verteidiger. Zahlreiche Aspekte sind zu beachten. Kenntnis über den § 63 StGB, "Unterbringung in ein psychiatrisches Krankenhaus", Medienkompetenz sowie fundierte Kenntnisse im materiellen Strafrecht, insbesondere auch der Notwehr sind für den Verteidiger unerlässlich.

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Vor gewaltsamen Übergriffen sind leider auch die besten Familien nicht ausgenommen. Gewalt kann überall vorkommen, auch in der eigenen Familie und auch und gerade in sehr angesehenen Familien.

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Was ist ein Anwalt im Strafrecht? Ein Anwalt im Strafrecht ist eine Person, die eine Anwaltszulassung hat und Mandate im Strafrecht betreut. Dazu gehören zwei Bereiche. Diese umfassen die Verteidigung von Beschuldigten und den Rechtsbeistand für Geschädigte. Letzteres nennt sich Nebenklagevertretung.

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Jugendstrafrecht ist sog. Sonderstrafrecht sowie Sonderstrafprozessrecht für Täter, die sich zum Tatzeitpunkt zwischen Kindheit und dem Erwachsenenalter befinden.

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Das Betäubungsmittelgesetz (kurz: BtMG) folgt äußerlich dem Regelungsmodell von Verwaltungsgesetzen. Erst im 6. Abschnitt folgt das Betäubungsmittelstrafrecht. Zuvor regelt das Betäubungsmittelgesetz die Begriffe, die Erlaubnis und das Erlaubnisverfahren, die Pflichten, die Überwachung und die Vorschriften für die Behörden in den folgenden Abschnitten. Das Betäubungsmittelrecht ist im wesentlichen Betäubungsmittelstrafrecht.

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Gem. § 147 der Strafprozessordnung steht auch dem Beschuldigten, der keinen Strafverteidiger hat, ein Anspruch auf Akteneinsicht in seinem Strafverfahren zu, soweit der Untersuchungszweck nicht gefährdet wird und keine überwiegenden zu schützenden Interessen Dritter entgegenstehen.

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Nach der fast einhelligen Rechtsprechung der Oberlandesgerichte ist allein aus einer hohen Blutalkoholkonzentration des Täters zur Tatzeit nicht auf einen Vorsatz hinsichtlich der Fahruntüchtigkeit zu schließen.

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Sie Strafprozessordnung sieht vor, dass dem Beschuldigten im Ermittlungsverfahren rechtliches Gehör zu gewähren ist. Der Strafverteidiger nutzt diese Gelegenheit in der Regel dazu, die Staatsanwaltschaft davon zu überzeugen, die Angelegenheit einzustellen oder bespricht die Möglichkeiten der Erledigung der Strafsache im Wege eines Strafbefehls.

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Viele Beschuldigte eines Strafverfahren wünschen sich, vom besten Strafverteidiger Deutschlands verteidigt zu werden. Aus diesem Grund findet mein bei Google bei der Eingabe des Wortes "Strafverteidiger" z.B. die Suche "bester Strafverteidiger Aachen".

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Berufung gegen ein Urteil kann dann eingelegt werden, wenn in I. Instanz vor einem Amtsgericht verhandelt wurde. Entweder wird in erster Instanz vor dem Einzelrichter verhandelt oder vor der kleinen Strafkammer. Zunächst wird der Beschuldigte über seine Rechte belehrt.

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