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Kapitalstrafsachen und § 63 StGB

Die Verteidigung bei Kapitalstrafsachen erfordert besondere Vorsicht, Sachkenntnis und Umsicht durch den Verteidiger. Zahlreiche Aspekte sind zu beachten. Kenntnis über den § 63 StGB, "Unterbringung in ein psychiatrisches Krankenhaus", Medienkompetenz sowie fundierte Kenntnisse im materiellen Strafrecht, insbesondere auch der Notwehr sind für den Verteidiger unerlässlich.

Die Verteidigung bei Kapitalstrafsachen erfordert besondere Vorsicht, Sachkenntnis und Umsicht durch den Verteidiger. Zahlreiche Aspekte sind zu beachten. Kenntnis über den § 63 StGB,  "Unterbringung in ein psychiatrisches Krankenhaus", Medienkompetenz sowie fundierte Kenntnisse im materiellen Strafrecht, insbesondere auch der Notwehr sind für den Verteidiger unerlässlich. 

Empfehlung des Anwalts für Strafrecht: § 63 StGB Unterbringung in ein psychiatrisches Krankenhaus
Wichtig ist es zu wissen, dass § 63 StGB zu einem längeren Freiheitsentzug führt als bei einer lebenslangen Freiheitsstrafe. Die psychiatrischen Abteilungen der Landeskrankenhäuser sind zu Festungen umgewandelt worden, das oberste Gebot ist die Sicherheit der Öffentlichkeit. Lockerungen werden fast gar nicht oder nur in seltenen Ausnahmefällen erteilt. Zudem sind vorzeitige Entlassungen aus der Unterbringung seltener. Der § 21 StGB oder der § 20 StGB müssen positivfestgestellt werden. Es muss die "Erwartung" gegeben sein, dass ein Grad der Wahrscheinlichkeit erreicht ist, bei dem mit einer Begehung einer Straftat zu rechnen ist, die bloße Möglichkeit der Begehung reicht nicht aus.  

Empfehlung des Anwalts für Strafrecht: § 67 b StGB
Bei der Anwendung des § 63 StGB ist immer auch der § 67 b StGB im Auge zu behalten. Danach ist die Vollstreckung der Unterbringung zur Bewährung auszusetzen, wenn besondere Umstände die Erwartung rechtfertigen, dass der Zweck der Maßregel auch dadurch erreicht wird. Die Aussetzung hat zu unterbleiben, wenn der Täter noch eine Freiheitsstrafe zu verbüßen hat, wenn diese gleichzeitig mit der Maßregel verhängt und nicht zur Bewährung ausgesetzt wird. 

Besondere Umstände im Sinne des § 63 StGB sind z.B. eine bereits laufende Unterbringung nach den Landesgesetzen, die Möglichkeit der Betreuung und Unterbringung in einem Heim sowie einer Einrichtung für betreutes Wohnen. Wenn das im Hauptverhandlungstermin darauf hinauslaufen soll, müssen im Vorfeld Vorbereitungen durch den Rechtsanwalt für Strafrecht getroffen werden. Er muss sich um eine Betreuungseinrichtung kümmern bzw. diese anregen, diese muss schon angeordnet sein. Zudem ist es wichtig, dass in der Hauptverhandlung der aktuelle Stand erfasst wird. Wenn der Angeklagte z.B. gem. § 126 a StPO untergebracht ist, das Gutachten zu §§ 20, 21, 63 StGB bereits Monate alt ist, ist es dringend erforderlich, bei der Therapieeinrichtung einen aktuellen Bericht anzufordern. 

Empfehlung des Anwalts für Strafrecht: § 64 StGB- Unterbringung in einer Erziehungsanstalt
Wenn die Voraussetzungen des § 64 StGB vorliegen, gibt es kein Ermessen. Die Unterbringung muss angeordnet werden. § 64 StGB setzt voraus, dass die hinreichende konkrete Aussicht eines Behandlungserfolges besteht. Vollzug und Anordnung der Maßregel müssen an die hinreichende konkrete Aussicht geknüpft sein, den Süchtigen zu heilen oder über einen wesentlichen Zeitraum von einem Rückfall in die akute Sucht zu bewahren. 

Empfehlung des Anwalts für Strafrecht: Verneinen der Voraussetzungen des § 64 StGB
Die fehlende Therapiebereitschaft steht der Anwendung des § 64 StGB nicht grundsätzlich entgegen. Wenn nämlich die Aussicht besteht, die Therapiebereitschaft während der Therapie zu wecken, steht der Anordnung nach § 64 StGB nichts im Weg. Will der Angeklagte jedoch unbedingt die Anordnung nach § 64 StGB ablehnen, kann er dem Gutachter erklären, dass er auch nach einer gewissen Anpassungszeit in der Therapie für die Notwendigkeit der Behandlung nicht motiviert sein wird. Dann kann die Gesamtwürdigung der Täterpersönlichkeit mit dem Motivationsmangel zur Verneinung des § 64 StGB führen.

Empfehlung des Anwalts für Strafrecht: § 66 StGB -Unterbringung in der Sicherungsverwahrung 
§ 66a StGB ermöglicht es der Justiz, Sicherungsverwahrung auch nachträglich anzuordnen, wenn diese im Urteilstenor des Erkenntnisverfahrens bereits vorbehalten ist und sich die Gefährlichkeit des Straftäters während des Vollzugs herausstellt. 

§ 66 b StGB ermöglicht die Anordnung nachträglicher Sicherungsverwahrung, wenn sich die besondere Gefährlichkeit des Täters erst während des Vollzugs herausstellt. 

§ 66c StGB regelt die Ausgestaltung der Unterbringung in der Sicherungsverwahrung und des weitergehenden Strafvollzugs. 

gegen Jugendliche ist die Verhängung von Sicherungsverwahrung unzulässig, jedoch gegen Heranwachsende ist gem. § 106 Abs. 3 JGG eine vorbehaltene Sicherungsverwahrung möglich. 

Zur Feststellung der Voraussetzungen des § 66 StGB ist ein Sachverständiger hinzuzuziehen (§ 246 a StGB). 

Empfehlung Ihres Anwalts für Strafrecht zu Mord uns Totschlag
Die Probleme liegen insbesondere beim Vorsatz sowie bei der Schuld. Bei § 212 StGB reicht bedingter Vorsatz aus. Die Probleme liegen hier insbesondere in der Abgrenzung zwischen Körperverletzung und versuchtem Totschlag einerseits und dem vollendeten Totschlag und Körperverletzung mit Todesfolge gem. 3 227 StGB andererseits.

Wissenswertes

Häufig bietet sich im Ermittlungsverfahren die Möglichkeit und die Notwendigkeit, einen Sachverständigen einzuschalten. Wenn es der Polizei oder der Staatsanwaltschaft an hinreichender Sachkunde fehlt um eine erhebliche Beweisfrage zu klären, beauftragt sie hierzu einen Sachverständigen.

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Auch schon während des Vorverfahrens kann der Verteidiger bestellt werden. Die Bestellung erfolgt auf Antrag der Staatsanwaltschaft, wenn nach ihrer Auffassung in dem gerichtlichen Verfahren die Mitwirkung eines Verteidigers notwendig sein wird.

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Zahlreiche Personen in Hamburg, die eine Vorladung von der Polizei erhalten, geben bei Google ein "Strafverteidiger Hamburg". Nicht selten werden sie von den Suchergebnissen getäuscht.

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"Es wird der Satz erlaubt sein, dass jedes Fehlurteil, auch wenn der eigentliche Fehler später liegt, mit dem im Vorverfahren gelegten Grund verbunden ist". (Peters, Fehlerquellen im Strafprozess, Bd. 2, S. 212.)

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Auf dem Kongress der CDU/CSU Bundestagsfraktion zur Ausrichtung der zukünftigen Innen- und Rechtspolitik warfen Vertreter von Union und dem Deutschen Richterbund den Rechtsanwälten vor, das Strafverfahren durch das ausufernde Stellen von Beweis- und Befangenheitsanträgen bewusst und absichtlich zu verschleppen.

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In Hamburg gibt es zahlreiche Rechtsanwälte für das Strafrecht. Die Anwaltssuche können Sie z.B. über google oder über Anwaltssuchdienste vornehmen. Als Stichworte eignen sich: Fachanwalt für das Strafrecht, Strafverteidiger, Anwalt für Strafrecht Hamburg und Hamburg Strafrecht Anwalt.

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Die Nebenklage bietet dem Opfer die Möglichkeit, sich dem Strafverfahren gegen den potentiellen Täter der Staatsanwaltschaft anzuschließen.

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Die Kommunikation im Strafrecht ist für den Anwalt von wesentlicher Bedeutung. Das gilt nicht nur für den Strafverteidiger aus Hamburg, sondern natürlich bundesweit für alle Strafverteidiger. Jede Kanzlei im Strafrecht sollte sich einmal diesem Thema widmen.

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Die Verteidigung bei Kapitalstrafsachen erfordert besondere Vorsicht, Sachkenntnis und Umsicht durch den Verteidiger. Zahlreiche Aspekte sind zu beachten. Kenntnis über den § 63 StGB, "Unterbringung in ein psychiatrisches Krankenhaus", Medienkompetenz sowie fundierte Kenntnisse im materiellen Strafrecht, insbesondere auch der Notwehr sind für den Verteidiger unerlässlich.

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Vor gewaltsamen Übergriffen sind leider auch die besten Familien nicht ausgenommen. Gewalt kann überall vorkommen, auch in der eigenen Familie und auch und gerade in sehr angesehenen Familien.

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Was ist ein Anwalt im Strafrecht? Ein Anwalt im Strafrecht ist eine Person, die eine Anwaltszulassung hat und Mandate im Strafrecht betreut. Dazu gehören zwei Bereiche. Diese umfassen die Verteidigung von Beschuldigten und den Rechtsbeistand für Geschädigte. Letzteres nennt sich Nebenklagevertretung.

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Jugendstrafrecht ist sog. Sonderstrafrecht sowie Sonderstrafprozessrecht für Täter, die sich zum Tatzeitpunkt zwischen Kindheit und dem Erwachsenenalter befinden.

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Das Betäubungsmittelgesetz (kurz: BtMG) folgt äußerlich dem Regelungsmodell von Verwaltungsgesetzen. Erst im 6. Abschnitt folgt das Betäubungsmittelstrafrecht. Zuvor regelt das Betäubungsmittelgesetz die Begriffe, die Erlaubnis und das Erlaubnisverfahren, die Pflichten, die Überwachung und die Vorschriften für die Behörden in den folgenden Abschnitten. Das Betäubungsmittelrecht ist im wesentlichen Betäubungsmittelstrafrecht.

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Gem. § 147 der Strafprozessordnung steht auch dem Beschuldigten, der keinen Strafverteidiger hat, ein Anspruch auf Akteneinsicht in seinem Strafverfahren zu, soweit der Untersuchungszweck nicht gefährdet wird und keine überwiegenden zu schützenden Interessen Dritter entgegenstehen.

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Nach der fast einhelligen Rechtsprechung der Oberlandesgerichte ist allein aus einer hohen Blutalkoholkonzentration des Täters zur Tatzeit nicht auf einen Vorsatz hinsichtlich der Fahruntüchtigkeit zu schließen.

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Sie Strafprozessordnung sieht vor, dass dem Beschuldigten im Ermittlungsverfahren rechtliches Gehör zu gewähren ist. Der Strafverteidiger nutzt diese Gelegenheit in der Regel dazu, die Staatsanwaltschaft davon zu überzeugen, die Angelegenheit einzustellen oder bespricht die Möglichkeiten der Erledigung der Strafsache im Wege eines Strafbefehls.

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Viele Beschuldigte eines Strafverfahren wünschen sich, vom besten Strafverteidiger Deutschlands verteidigt zu werden. Aus diesem Grund findet mein bei Google bei der Eingabe des Wortes "Strafverteidiger" z.B. die Suche "bester Strafverteidiger Aachen".

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Berufung gegen ein Urteil kann dann eingelegt werden, wenn in I. Instanz vor einem Amtsgericht verhandelt wurde. Entweder wird in erster Instanz vor dem Einzelrichter verhandelt oder vor der kleinen Strafkammer. Zunächst wird der Beschuldigte über seine Rechte belehrt.

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