Revision

Gegen ein amtsgerichtliches Urteil kann man auch die Revision einlegen. Eine eigene Entscheidung wird dann allerdings selten getroffen, in der Regel wird wieder an ein Amtsgericht verwiesen. Zudem ist der Prüfungsumfang beschränkt.

Soll gegen ein Urteil des Landgerichts vorgegangen werden, besteht nur die Möglichkeit, das Rechtsmittel der Revision einzulegen. Eine Berufung ist nicht statthaft. In der Revisionsinstanz wird ein Urteil lediglich nur auf Rechtsfehler geprüft. Das Urteil wird dann im Wege des Beschlusses aufgehoben oder die Revision wird verworfen. Eine mündliche Verhandlung findet in der Revision in der Regel nicht statt. Sollte es doch dazu kommen, geht es um juristische Fragen, die zwischen dem Staatsanwalt, dem Verteidiger und dem Gericht verhandelt werden. Eine Beweisaufnahme findet in der Revisionsinstanz grundsätzlich nicht statt. Das Rechtsmittel der Revision kann der Angeklagte nur mit einem Strafverteidiger einlegen.